Du wäschst deine Bettwäsche jede Woche. Und deine Matratze selbst? Die siehst du nie wirklich sauber werden, denn was darin steckt, sitzt tiefer, als ein Laken auffangen kann.
Im Durchschnitt verliert ein Körper jede Nacht Schweiß und Hautschuppen, die sich Nacht für Nacht in den Fasern deiner Matratze ansammeln. Über ein Jahr gerechnet sprechen wir von rund anderthalb Kilo Schweiß, der eingezogen ist. Nicht sichtbar. Meistens nicht zu riechen. Aber trotzdem da, jedes Mal, wenn du dein Gesicht aufs Kissen legst und acht Stunden lang über dem atmest, was unter dir liegt.
Einen Matratzenbezug waschen, staubsaugen, ab und zu lüften: Das fühlt sich nach Pflege an. Und das ist es auch, an der Oberfläche. Aber Schweiß zieht in die Fasern ein. Hautschuppen sind genau das, wovon Hausstaubmilben leben. Keins von beidem verschwindet, wenn du mit dem Staubsauger darübergehst, egal wie gründlich.